Kaufberatung-3D-Drucker

Kaufberatung 3D-Drucker

Es gibt verschiedene Arten der 3D Drucktechnik, dazu gehören unter anderem Lasersintern, Stereolithografie und FDM (manchmal auch FFF genannt).

Die günstigste Drucktechnik bzgl. 3D Drucker sowie Druckmaterial ist das FDM (Fused Deposition Modeling) -Verfahren. Sie hat Vor- und Nachteile. Die Druckteile werden grundsätzlich aus Thermoplasten hergestellt, meistens aus Kunststoffdraht (Filament), die Druckteile sind je nach gewählter Einstellung sehr leicht und stabil, müssen aber je nach Konstruktion mit Stützmaterial für Überhänge/ Hinterschneidungen gedruckt werden.

Bei Multec kaufen Sie kein teures Gehäuse, in dem Neuerungen gar nicht mehr unter zu bringen sind. Bei Multec kaufen Sie präzise Drucker mit allen innovativen Erweiterungsmöglichkeiten der nächsten Jahre.
Damit Sie jetzt schon wissen, welche Nachrüst-Möglichkeiten Ihr Multirap im nächsten Jahr bietet, haben wir für Sie die Neuentwicklungen zusammengestellt.
https://www.multec.de/Innovationen-2016-bei-Multec-fuer-Ihren-Multirap

Trotzdem ist diese Drucktechnik sehr attraktiv, vor allem wegen des sehr guten Preis- Leistungsverhältnisses und der recht leichten und doch stabilen Bauteile die man damit erhält.

Bevor Sie sich zum Kauf eines Druckers entscheiden, sollten Sie sich je nach Wissensstand ein paar grundlegende Überlegungen machen:

1.       Welche Grundvoraussetzungen sind zum Drucken erforderlich?

2.       Was für eine Druckergröße brauche ich?

3.       Will ich möglichst ohne Druckermontage erste Druckergebnisse erzielen oder kann es auch ein Bausatz sein?

4.       Soll der Drucker noch andere Funktionen bieten?

5.       Wie wichtig ist die Qualität eines Druckers und woran erkenne ich diese?

6.       Ist mir wichtig, dass mein Drucker später noch erweitert werden kann?

7.       Was für Kosten kommen sonst noch auf mich zu?
 

Zu 1.:

Mittlerweile gibt es eine große Auswahlmöglichkeit an bezahlbaren 3D-Druckern. Auch wenn inzwischen viele Anbieter damit werben, dass man mit ihrem Modell nach dem Kauf einfach losdrucken kann, muss folgendes klar sein:
Der eigentliche Sinn eines 3D-Druckers liegt letztendlich darin, eigene neue Modelle zu drucken. Das bedeutet dass Sie vor dem Drucken das Modell konstruieren müssen. Sie kommen also an einer 3D-Konstruktion nicht vorbei, außer Sie begnügen sich mit einem runtergeladenen oder einem mit einem 3D-Scanner erzeugten Modell.

Aus diesem Modell kann jedes 3D-CAD-Programm das stl-file erzeugen, das die Druckersoftware einlesen und verarbeiten kann. Hier ist eine weitere Herausforderung: Sie können dann „einfach“ losdrucken, das heißt aber nicht dass der Druck immer so wird wie Sie sich das vorgestellt haben.

Also heißt es auch, dass Sie sich mit der Druckersoftware insofern befassen müssen, dass Sie die Vielfalt an Funktionen kennenlernen und auch testen. Hier gibt es insofern Unterschiede, dass viele Programme zwar einfacher sind als andere, aber dann in der Regel auch weniger Einstellmöglichkeiten bieten als die vermeintlich komplizierteren. Um einen qualitativ hochwertigen Druck zu bekommen, heißt es also üben und die richtige Druckersoftware zu verwenden.

Zu 2.:

Auch bei den Druckergrößen (maximaler Druckbereich) gibt es inzwischen verschiedene Möglichkeiten. Hier muss man sich zuerst festlegen, reicht Ihnen ein kleinerer Drucker oder wollen Sie lieber mit einer größeren Druckfläche oder –höhe für die Zukunft auf Nummer sicher gehen?

Dabei muss man beachten, dass sich die Schrumpfneigung von Thermoplasten, also dem Druckmaterial, bei größeren Bauteilen mehr auswirkt als bei kleinen.
Insofern müssen Sie dann auch vermehrt auf die Qualität des  Druckmaterials (Filament) achten, qualitativ hochwertigeres Filament bedeutet auch weniger Schrumpfneigung.

Zu 3.:

Viele Drucker die Sie kaufen können, werden fertig aufgebaut geliefert. Die Montage kostet den Hersteller je nach Produktionsmenge und Lohnkosten natürlich auch mehr, sodass fertig aufgebaute Drucker logischerweise auch teurer sind, oder bei günstigem Preis nicht so hochwertige Bauteile enthalten können

Ein selbst aufgebauter Drucker hat dagegen den Vorteil, dass Sie durch die Montage ein größeres Verständnis dafür bekommen, wie Ihr Drucker funktioniert, was auch bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten ganz nützlich ist.

Multirap-Drucker sind teilweise vormontiert, Steuerung und Extruder sind bereits einsatzfähig, ohne dass zum Beispiel Lötarbeiten nötig sind

Zu 4.:

Einige Hersteller bieten inzwischen Drucker mit 2-Farb-Druckkopf an, auch Dualextruder genannt. Damit können nicht nur 2 verschiedene Farben gedruckt werden, sondern auch komplexere Bauteile mit wasserlöslichem Stützmaterial.

Die Multirap-Drucker können auch mit einem Erweiterungskit zum Dualdrucker nachgerüstet werden.

Multirap-Drucker können zusätzlich zum Fräsen und Gravieren, auch Folienschneiden verwendet werden,  wem diese Möglichkeiten wichtig sind, kann hier auf die Multifunktionalität bauen.

Wie sieht es mit einer zusätzlichen Kühlung fürs Filament aus? Wenn Sie kleine oder schmale/hohe Teile drucken wollen, muss das gedruckte Filament möglichst schnell abgekühlt werden, damit es einen sauberen Druck gibt. Ein Drucker sollte also diese Funktion bieten.

Wem es wichtig ist, auch ohne PC/Laptop drucken zu können, der benötigt einen Stand-Alone-Drucker. Hier gibt es unterschiedliche Varianten, vom einfachen LCD-Display mit SD-Kartenslot zur Datenübertragung bis zum Farb-Display mit WLAN-Anbindung.

 

Zu 5.: Wie bei einer CNC-Fräsmaschine kommt es hier auf (langfristig) gute Führungen der bewegten Achsen an. Auch das Herzstück, der Extruder (Druckkopf) unterscheidet sich sehr stark bei unterschiedlichen Anbietern. Sowohl Stabilität als auch Zugänglichkeit gilt es besonders zu beachten.

So schick manche Drucker und Extruder aussehen und mit schönen Kunststoffverkleidungen versehen sind, spätestens wenn Wartungsarbeiten oder Reparaturen durchzuführen sind, geht hier oft das Design über die Funktion. Es empfiehlt sich, vor Kauf eines Druckers Ersatzteilpreise und Lieferzeit insbesondere für Düsen zu erfragen.

Evtl. sollte man sich auch vorher im Internet über die Qualität des gewünschten Druckers informieren

 

Zu 6.: Gerade Fertigdrucker in geschlossenen Gehäusen haben eher den Nachteil, dass Neuentwicklungen schwierig bis gar nicht nachzurüsten sind. Ob das für den Käufer wichtig ist, bleibt ihm überlassen.

Multirap-Drucker wurden von vornherein darauf ausgelegt, dass sie möglichst einfach nachgerüstet werden können. Die Maschinenbau-Komponenten sind dafür auch besonders gut geeignet.

Zu 7.: Die Folge-Kosten hängen natürlich einerseits von der Qualität des Druckers und auch den Ersatzteilpreisen ab, andererseits davon, ob gängiges Druckmaterial (Filament) verwendet werden kann. Es gibt auch Drucker, für die man nur speziell vorgefertigtes Filament verwenden kann, hier ist man natürlich dauerhaft von einem Hersteller abhängig, meistens sind solche Filamente deutlich teurer als die gängigen Filamentspulen, die man überall beziehen kann.

Ansonsten gilt hier: Bei guter Qualität des 3D Druckers und ordnungsgemäßer Bedienung beschränken sich die Folgekosten auf gelegentlichen Wechsel der Düse (abhängig von der Behandlung im Druckeinsatz ), und natürlich dem Druckmaterial.